Seit langem geplant war es nun endlich so weit. Mein erster Wherigo rückte in greifbare Nähe. An diesem Wochenende standder Wherigo “Farbenspiel” auf dem Programm. Dieser Whereigo-Runde besteht aus 9 einzeln logbaren Wherigos + Bonus. Das heißt, man kann eine schöne Runde gehen und dabei 10 Wherigos loggen. Auch was feines. Die gesamte Runde besteht aus Farbenspiel1, Farbenspiel2, Farbenspiel3, Farbenspiel4. Farbenspiel5, Farbenspiel6, Farbenspiel7, Farbenspiel8, Farbenspiel9, Farbenspiel 10 (Bonus).

Also Vorbereitung wurde ersteinmal WhereYouGo aufs treue “Android-Phone” geladen. Für alle 10 Wherigos wird nur ein Cartridge benötigt, das vereinfacht das ganze
Bewaffnet mit drei Phones (2x Samsung Galaxy S2 + 1x HTC Desire) ging es dann mit firefox2008, Destydreams sowie den Cachedogs Rocky und Kenny dann endlich los. Die Temperatur beim Start war auch noch erträglich, und nach einer kurzen Turneinlage am Start konnten wir uns dann endlich in Bewegung setzen, damit wir nicht einfrieren.
An der ersten Abzweigung trafen wir auf das unten abgebildetet Schild. Hoffentlich ist das kein böses Omen

Die ersten Dosen ließen sich gut finde, und die nötigen, zum Thema passenden Fragen, konnten im Team auch gut gelöst werden. Die Nr. 5 führte uns etwas in die Irre. Drei verwirrte, langsame einfrierende Cacher, stapften durch den Wald, auf der Suche nach der passenden Wurzel, die dann zum Glück doch noch gefunden werden konnte
An dieser Station hatten wir dann aber auch die ersten technischem Ausfälle. Ein App zeigte dauerhaft an, das wir uns im Zielgebiet befinden, weigerte sich jedoch die Frage anzuzeigen, sodaß es nicht möglich war, zur nächsten Station navigiert zu werden. Das zweite Gerät hat beschlossen die Anwendung einfach mal so zu beenden. (Hier rächte es sich, das nicht nach jeder Station zu speichern
). Um nicht 2 Stationen zurückzurennen haben wir nach einer Lösung gesucht, und siehe da: Ein kopieren der Spielstandsdatei von dem verblieben Gerät auf die anderen war erfolgreich
. So konnten wir unsere Reise Fortsetzen und waren alle auf dem gleichen Stand
Kurz vor Station7 gaben die beiden Galaxy S2 dann den Geist auf, und so lag es an mir mit meinem Desire, die Runde zu einem erfolgreichen Ende zu führen. Station7 wurde gefunden, der Akku zeigte 66% an. Alles prima. Dann noch schnell ein Foto gemacht und …… *argh* Akku 0%. Shutdown. (Smartphones im Kältetest). Nun ist guter Rat teuer. Drei mittlerweile recht abgekühlte Cacher und zwei müde Hunde mitten im Wald und die “Navigation” macht die Grätsche.

Glücklicherweise hatte ich noch mein gutes altes “HTC Magic” in der Tasche.
Also wurde “schnell” die SD-Karte ausgewechselt und die letzen beiden Dosen konnten so auch noch gefunden und “geloggt” werden.
Als kleiner Hinweis zu dem Wort “schnell” im vorrigen Absatz muss erwähnt werden, das nach 2 Stunden bei ca. -15° im Wald das Wechseln einer Micro-SD-Karte in eben diesem nicht wirklich schnell zu machen ist. Ersten sind die Finger temperaturbedingt nicht wirklich zu filigranen Fingerübungen fähig, und außerdem sollte bei so einer Aktion auch immer bedacht werden, das eine falsche Bewegung schnell zu einem “Micro” im Wald führen kann, denn man wirklich nicht suchen möchte
Ein weiterer Hinweis soll auch noch dem “geloggt” aus dem nunmehr vorletzten Absatz gelten. Wir haben uns zwar im Logbuch eingetragen, jedoch ist es möglich, das unsere Namen aufgrund der zwischenzeitlich nicht mehr vorhandenen motorischen Fähigkeiten nicht zu lesen sind. Wir bitten dies hiermit zu entschuldigen
In der Bonus-Station angekommen mussten wir feststellen, dass es auf Grund der mittlerweile eingetretenen Dunkelheit zusätzlich erschwert wird, die Fragen korrekt zu beantworten. Diesem Fakt, und auch dass wir nach nun gut zweieinhalb Stunden nicht mehr sonderlich erpicht darauf waren, eine weitere katle Dose in den Händen zu halten, war der Abbruch für diesen Tag geschuldet.
Sobald wir wieder etwas aufgetaut sind, werden wir auf jeden Fall wieder herkommen, um den Bonus dieser wirklich schön programmierten, mit tollen Dosen bestückten, mit kniffeligen Fragen untermalten Runde auch noch zu heben. Außerdem gibt es auch noch ein paar “normale” Dosen, die wir uns bei unserem nächsten Besuch auch noch unter den Nagel reißen wollen.
Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass dies für unseren Einstieg in die Wherigo-Welt eine perfekte Runde war. Bis auf ein paar kleine technische Problemchen lief alles reibungslos ab. Wir wurden perfekt geführt und hatten jede Menge Spaß. Jedem, der mal in der Nähe ist, sei diese Runde wärmsten an Herz gelegt.